Allgäu: Mit viel Neuschnee und 2G öffnen weitere Skigebiete

Einheitliche Regeln am Berg und im Tal sorgen für sicheres Skivergnügen.

Mit viel Neuschnee starten dieses Wochenende weitere Skigebiete in die Saison. Auch das Loipennetz ist in den Wintersportorten gespurt. Ab Freitag gilt wie bereits für Gastronomie und Einzelhandel die 2G-Regel nun auch in den Skigebieten. „Mit einer einheitlichen 2G-Regel am Berg und im Tal können wir unseren Gästen einen gewohnt guten Urlaub im Allgäu anbieten. Vom Skiverleih und Skischulen  über Sportgeschäften an der Talstation bis zur Gastronomie am Berg. Auch unsere Gastgeber sind erleichtert über die Rücknahme der 2G+ Regel“, sagt Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH und der Bergwelt Allgäu-Tirol. Die Wintersportorte und Bergbahn-Unternehmen sahen in der 2G+-Regel eine Wettbewerbsverzerrung zu den Nachbarländern Österreich und Italien sowie Bundesländern, in denen schon länger 2G gilt.

Die geöffneten Skigebiete: 
- Söllereckbahn bei Oberstdorf und Kanzelwand (www.ok-bergbahnen.com)
- Skigebiete der Hörnerdörfer in Bolsterlang (www.hoernerbahn.de), Ofterschwang (www.go-ofterschwang.de) sowie Grasgehren am Riedbergpass (www.grasgehren.de)
- Skigebiet Oberjoch, Bad Hindelang (www.bergbahnen-hindelang-oberjoch.de)
-  Schwärzenlifte in Eschach (www.schwaerzenlifte.de)
- Thaler Höhe in Missen (www.thaler-hoehe.de)
- Felderhalde in Isny (www.max-wild-arena.de)

Am Samstag folgen Balderschwang (www.skigebiet-balderschwang.de) und Skigebiet Jungholz (www.jungholz.de)

Tagesaktuelle Hinweise auf Webseiten
Die tagesaktuelle Liste der geöffneten Skigebiete sowie gespurten Loipen findet sich auf einem Blick unter  www.superschnee.com
Neben der 2G Regel gelten allgemein Abstandsregel und eine FFP2-Maskenpflicht für alle Betriebsbereiche wie Kasse, Serviceräume, Kabinen- und Sesselbahnen. Kinder unter 6 Jahren sind von der Maskenpflicht befreit, für Kinder bis 16 Jahren reicht eine medizinische Maske. Außerdem wird über die Drehkreuze die Anzahl der Gäste erfasst und eine verringerte Personenzahl in den Kabinen zugelassen. So dürfen kleinere Liftanlagen mit einer Personenauslastung von 75 Prozent betrieben werden. Zu den kleineren Anlagen gehören alle Gondeln und geschlossenen Sessellifte bis zu zehn Plätzen. Nur bei größeren Seilbahnen mit einer Kapazität von mehr als zehn Personen bleibt es bei einer Beschränkung von 25 Prozent. Zudem dürfen Familien und Personen aus einem Hausstand die Aufstiegshilfen ohne Beschränkungen gemeinsam nutzen. Keine Kapazitätsgrenzen bestehen mehr für Seilbahnen, bei denen die Benutzer unter freiem Himmel verbleiben, wie zum Beispiel Schlepplifte. Tagesaktuelle Hinweise finden sich auf den Webseiten der jeweiligen Skigebiete. Sich hier zu informieren wird empfohlen, da aufgrund behördlicher Vorgaben es jederzeit zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. 

Tickets auch online oder Teil der Gästekarte
Skitickets können teilweise online erworben werden. Manche Gästekarten haben bereits die Tickets inkludiert wie etwa Königscard, Bad Hindelang+, Oberstaufen+ oder das GUT-Ticket Oberstdorf sowie die Allgäu-Walser-Card. Auch der Skiverleih ist vielerorts vorab online buchbar.

Skischulen und Skiverleih
Skischulen  haben mit dem Deutschen Skilehrerverband (DSLV) ein Konzept ausgearbeitet. Zu den im Skigebiet gültigen Regeln sorgen verschiedene Maßnahmen für mehr Sicherheit. So werden Skikurse zeitversetzt angeboten und dann auch ohne Mittagsbetreuung. Wie in normalen Shops gilt auch für den Skiverleih eine limitierte Anzahl von Personen. Um eine Online-Buchung wird gebeten. Teils werden Büros ausgelagert, um auch hier eine Entzerrung der Gäste zu erreichen. Wie letztlich im laufenden Winterbetrieb vorgegangen werden muss, entscheidet sich nach den behördlichen Vorgaben, die oftmals sehr kurzfristig kommuniziert werden.