Auf Entdeckungstour mit dem Bergwanderführer

Im Tannheimer Tal hat das Genusswandern eine lange Tradition. Wer mit einheimischen Bergwanderführern wie Bertram Eberle unterwegs ist, findet nicht nur die besten Aussichten und die schönsten Hütten, sondern entdeckt auch einige alpine Sehenswürdigkeiten, verborgene Kunstwerke und spannende Geschichten.

„Unser Tal ist wie geschaffen für Genusswanderungen“, sagt Bertram Eberle, „es ist einerseits offen und breit, hat dazu gute Höhenlagen und verläuft in Ost-West-Richtung, also mit dem Lauf der Sonne.“ Bertram Eberle kennt jeden Hügel und jeden Weg in seiner Heimat, ist im Winter Leiter einer Skischule und im Sommer Bergwanderführer – und da weiß er, von was er spricht. „Die Gäste erwarten, dass du sie nicht nur führst, sondern auch was zu erzählen hast“, sagt er. Deshalb beginnt seine Arbeit schon am Vortag mit wichtigen Vorbereitungen. „Ich studiere die Wetterlage, überlege, wann wo Sonne sein könnte und stelle so die Route zusammen. Am Morgen wird die Wetterinfo aktualisiert und dann geht‘s los.“ Schließlich gibt es einiges zu erkunden: Im Tannheimer Tal warten zahlreiche Wanderwege und eindrucksvolle Attraktionen mit wunderbaren Aussichten. Das größte Gipfelbuch der Alpen auf dem Neunerköpfle ist dabei nur eines von vielen Beispielen. Bertram Eberle kennt sie alle und weiß aus Erfahrung: „Im Tannheimer Tal findet jeder seine persönliche Lieblingswanderroute.“

Kunst, Natur und Geschichte – die Themenwege im Tannheimer Tal

Das Angebot an Themenwegen im Tiroler Hochtal ist ebenso vielseitig wie das Tal selbst. Ganz neu ist der Buchstabenweg rund um Jungholz.  Dabei handelt es sich um eine 7,4 Kilometer lange Rundtour um das idyllische Kräuterdorf auf 1.058 Meter Seehöhe, bei der die acht Buchstaben des Ortsnamens je eine Station bilden. Die übergroßen Buchstaben wurden von verschiedenen Künstlern aus unterschiedlichsten Materialien gestaltet. An jedem Objekt finden die Besucher eine passende Beschreibung. Die Wanderung eignet sich nicht nur für Kunstliebhaber, sondern vor allem auch für Familien. „Die Rundtour ist vom Schwierigkeitsgrad her auch ideal mit Kindern zu meistern und es gibt jede Menge zu entdecken“, erklärt Eberle. Eine schöne Alternative ist die Wanderung oberhalb von Grän am Füssener Jöchle von der Bergstation Richtung Gamskopf, wo der neue Sonnenpanoramahut als herrlicher Aussichtspunkt wartet. Der 880 Kilogramm schwere Hut hat einen Durchmesser von 3,70 Metern und bietet auf der Hutkrempe Platz für 18 Personen. „Der Sonnenpanoramahut dreht sich wie ein Karussell. So hat man einen perfekten 360-Grad-Blick über das gesamte Tannheimer Tal und das angrenzende Allgäu. Das kommt bei unseren Urlaubern sehr gut an“, erzählt der erfahrene Bergwanderführer.

In Schattwald gibt es einen Themenweg, der Erlebnisse der etwas anderen Art verspricht. Der Schmugglersteig vom Wannenjoch zum Iseler lässt Wanderer in eine längst vergangene Zeit reisen. „Früher sind dort echte Schmuggler aktiv gewesen. Heute ist die Wanderung vor allem für die Kids ein echtes Abenteuer“, sagt Bertram Eberle.

Beim Genusswandern die Seele baumeln lassen

Jeder Ort im Tannheimer Tal hat seine ganz eigenen Genusswanderwege. In Tannheim gehört dazu die Tour hinauf zum Einstein, wo man unterwegs zahlreichen Wegkreuzen, Tirolerisch auch „Marterl“ genannt, begegnet und oben auf dem 1.866 Meter hohen Gipfel eine herrliche Rundumsicht genießen kann. In Nesselwängle zählt der Alpenrosenweg zu den schönsten Touren. „Diese Tour ist vor allem im Frühsommer ein besonderes Erlebnis, wenn der Weg vom Ort hinauf zur Krinnenspitze von unzähligen blühenden Almrosen gesäumt ist“, schwärmt der Bergwanderführer aus Grän. Zu den besonders aussichtsreichen Wegen gehört auch die mittelschwere Tagestour von Zöblen auf den 1.998 Meter hohen Bscheißer. Tipp von Eberle: „Die Wanderung lässt sich ideal mit einer Einkehr auf der Stuiben-Sennalpe, zu der sogar eine eigene Käserei gehört, verbinden. Schließlich ist ein üppiger Brotzeitteller doch die schönste Belohnung nach einer ausgedehnten Tour.“ Das Einkehren gehört im Tannheimer Tal einfach dazu – insgesamt 31 Hütten und Almen versorgen hungrige Wanderer mit regionalen Spezialitäten.

Neue Veranstaltung für Trailrunner und ambitionierte Wanderer

Für Trailrunner und solche, die diese faszinierende Sportart näher kennenlernen wollten, gab es in diesem Jahr ein neues attraktives Angebot. Vom 17. bis zum 21. Mai 2017 fanden die ersten Traildays im Tannheimer Tal statt. Über die Woche verteilt wurden verschiedenste Touren mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden angeboten. Neben den geführten Läufen gab es ein spannendes Programm mit Filmvorführungen sowie zahlreichen Workshops zu den Themen Lauftechnik, Trainingsstrategien oder richtige Ausrüstung. Begleitet wurden die Teilnehmer dabei stets durch den LEKI-Botschafter Peter Schlickenrieder und die Experten des Trail-Magazin-Teams. Höhepunkt der Traildays war der traditionelle Seen-Lauf. 

Kostenlos und bequem zu den schönsten Höhenwegen

Das Tannheimer Tal ist bekannt für seine herrlichen Höhenwege. Damit die Gäste das vielseitige Angebot auch vollkommen auskosten können, gibt es das Ticket „Sommerbergbahnen inklusive“, das die Urlauber bei teilnehmenden Gastbetrieben erhalten. Es ermöglicht einmal pro Tag eine Berg- und/oder Talfahrt mit einer der vier Sommerbergbahnen. Dazu bietet es täglich unbegrenzten Zugang zu der Wasserwelt am Haldensee.

Weitere Informationen sowie Bilder zum Download finden Sie unter www.tannheimertal.com/service/presse.